Route der Kasbahs - von den Wohnburgen in die Weite der Wüste

6tägige Rundreise

Kasbahs werden die Wohnburgen genannt, mit denen sich die Berber vor den Angriffen anderer Stämme und räuberischen Nomaden schützten. Die prachtvollen Lehmbauten säumen die Straße, die uns in die Sahara führt.

1. Tag:

Ankunft und Empfang am Flughafen in Marokko – Transfer zum Hotel - restlicher Tag / Abend zur freien Verfügung - Übernachtung Hotel in Marrakech

2. Tag: Marrakech – Dadestal - ca. 240 km

Morgens Abfahrt  Richtung Süd-Osten. Unsere Strecke führt uns über den Pass Tichka (2260 m),  von wo wir einen grandiosen Ausblick über die Gebirgstäler des Hohen Atlas genießen können, vor allem im Frühjahr  zur Blütezeit, während die hohen Gipfel des Atlas noch schneebedeckt sind. Der Pass des Tichka zählt neben dem Tizn Test zu den landschaftlich schönsten Punkten Marokkos. Wir passieren Ouarzazate und gelangen in östlicher Richtung auf die berühmte Straße der Kasbahs. Diese führt weiter nach Osten, am Fluss Dades entlang nach El Kelaa des M’Gouna, Auf einem Felsen, der die schöne Oase überragt, liegt die Kasbah des berühmten Pascha von Marrakech El Glaui. Die Gegend ist vor allem durch die dort betriebene Rosenzucht bekannt. Die Blüten werden zu Rosenwasser und zu Rosenöl verarbeitet, letzteres dient als Essenz für die Parfümherstellung. Getrocknete Blütenblätter werden von hier aus an die Gewürzhändler im ganzen Land verschickt. Alljährlich im Mai findet hier das der bekannte Moussem, das Fest zur Rosenernte, statt. Von Kelaa aus kann man zu Fuß den tiefen Schluchten des Assif M’Goun nach Norden bis zum Gipfel des M’Goun (4068 m) folgen. Unser heutiges Ziel ist das imposante Dadestal mit zahlreichen Kasbahs, die hier noch besser erhalten sind als an der Hauptstraße. Sie thronen auf Hügeln inmitten des grünen Flusstales, umgeben von schroffen Felsen. Übernachtung in einer Herberge

3. Tag: Dadestal – Todraschlucht - Merzouga – ca. 250 km

Wir verlassen das Dadestal, setzen unsere Fahrt auf der Straße der Kasbahs fort und erreichen die spektakuläre Schlucht Todra, deren senkrechte Feldswände bis zu 1000 m emporragen. An der engsten Stelle rücken die Wände bis auf 10 m zusammen, für Free-climber ein natürlicher Klettergarten. Mitten in der Schlucht warten einige Restaurants auf Gäste. Nach einem kurzen Aufenthalt setzen wir unseren Weg in Richtung Sahara fort und erreichen am spätern Nachmittag die Wüstenstadt Erfoud, das große Oasengebiet des Tafilalet. In südlicher Richtung liegt das kleine Wüstendorf Merzouga. Nahe den meterhohen Sanddünen schlagen wir unser heutiges Nachtlager (Zelte) Wir erleben traumhafte Sonnenauf- und –untergänge – gute Wetterbedingungen vorausgesetzt.

4. Tag: Merzouga – Zagora – ca. 300 km

Unsere Route führt heute ausschließlich durch Wüstengebiet, einer phantastischen Landschaft mit Gebirgszügen, tiefschwarz glänzend, und gelbroten Sanddünen. Wir erreichen schließlich Zagora. Die Stadt am Rande der Sahara war früher wichtige Karawanenstation. Das Schild „52 Tage nach Timbuktu“ am Ende der Hauptstraße zeugt noch davon. Besonders reizvoll ist ein Bummel durch die Oasengärten - Übernachtung im Zeltlager südlich vom Zagoura.

5. Tag: Zagora – Ait Benhaddou – ca. 250 km

Wir durchqueren zunächst das Draa-Tal, Die ausgedehnten Dattelpalmenhaine des land-wirtschaftlich intensiv genutzten Tales begleiten nun die Straße. Wir erreichen den Ort Agdz, Die Festung thront auf einem kleinen Berg über dem Marktplatz. Der Ort im Draa-Tal am Fuße des Djebel Kissani, ein schwarzer langgezogener Tafelberg. Wir fahren weiter Richtung Ourzazate. Nachmittags erreichen wir das Lehmdorf Ait Benhaddou, das durch den Orson-Welles-Film „Sodom und Gomorrha“ berühmt wurde. Übernachtung im Zeltlager

6. Tag: Rückkehr nach Marrakech  - ca. 200 km

Auf unserer Rückkehr nach Marrakech folgen wir der Piste durch Tal des Qued Imarene durch eine grandiose stark zerklüftete Erosionsgebirgswelt. Bei klarem Wetter hat man herrliche Ausblicke auf die Bergwelt des hohen Atlas. Das berühmte Dar Gloui, das selbst im Verfall noch beeindruckt, kann besichtigt werden. Es war Herrschaftssitz eines der mächtigsten Berberfürsten, erbaut im 19. Jahrhundert. Sie wurde als Residenz kunstvoll im maurischen Stil mit Stuckverzierungen und bunten Fayencen ausgestattet. Von der Dachterrasse hat man einen wunderbaren Ausblick auf die umliegenden häufig schneebedeckten Gipfel des Hohen Atlas.

7. Tag: Marrakech zu freien Verfügung

8. Tag: Transfer vom Hotel zum Flughafen – Heimflug

Programmübersicht