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Der Djebel Siroua
Südlich des Hohen Atlas erhebt sich das Vulkangestein des Djebel Siroua. Purer Fels, rauhe Steinplateaus und zerklüftete palmebewachsene Tälern im Süden, es ist eine imposante Steinwelt in den marokkanischen Bergen. Vor allem ist dies ein Gebirgszug, der bisher vom Massentourismus verschont blieb. Die gastfreund- lichen Bewohner leben hier noch sehr traditionell und bescheiden in ihren Lehmhäusern und leben vom Anbau von Getreide und Gemüse, vor allem gedeiht hier auch Safran. Mit Naturfarben gefärbte Teppiche werden von den Frauen geknüpft und auch direkt vermarktet.
Der abgelegene Djebel Siroua inmitten wunderschöner einsamer Täler ist viell- eicht die am wenigsten bekannte Gebirgsregion Marokkos. Der Gipfel des Djebel Siroua ist ein erloschener Vulkan, der sich bis in 3305 m Höhe erhebt und die südliche Begrenzung des Atlas-Gebirges zur Sahara hin bildet.
Die Täler verfügen über große Weideflächen. Oberhalb von 2000 m leben in den Sommermonaten die Hirten mit ihren Familien. Der Gipfel des Siroua ist Pilger- und Opferstätte der Bewohner. Gegen Ende der jährlichen Hirtenwanderung wird der höchste Gipfel bestiegen, um für Wasser und Wohlstand zu bitten.
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